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Auswüchse des Kapitalismus: Spargel aus Peru – Heimische Bauern durch Profitgier gefährdet

Wir befinden uns in einer der größten Spargelregionen Österreichs, dem Marchfeld. Schon jetzt wird hier wieder heimischer Spargel „gestochen“, wie man die Ernte des Spargels nennt. Doch nun machten zahlreiche Nutzer in den sozialen Medien auf eine Sache aufmerksam, die nur noch krank ist. Während man mit dem Kauf eines heimischen Produktes, welches vielleicht wenige Cent teurer ist, die heimischen Landwirte beziehungsweise Klein- und Mittelunternehmer fördert, macht die Profitgier mancher Konzerne keinen halt mehr. So wird gerade in dieser Spargelregion in den Supermärkten Spargel aus Peru verkauft. Leider keine Seltenheit: Die Endstufe des Kapitalismus, der wir uns nähern, zielt nicht darauf ab die Unabhängigkeit eines Staates durch Förderung regionaler Betriebe zu erzielen, sondern, dass Großkonzerne sich die Hosensäcke noch voller stopfen können. Während der Spargelstecher in Peru ausgebeutet wird bis in die Unendlichkeit, um die Preise so gut wie möglich zu drücken und noch mehr Profit zu machen, werden auch die heimischen Bauern auf der Dauer von der Billigkonkurrenz, die den Spargel ganzjährig in die Supermärkte bringt, vernichtet werden. Wir geben uns dadurch noch mehr in die Hände ausländischer Konzerne und verfallen in die totale Abhängigkeit. Doch dies ist nur eines von zig Beispielen, die wir hier nennen könnten. Gefordert sind vor allem die Konsumenten, aber auch unser Staat, der sich dringend eine Regelung einfallen lassen muss, um heimische Produkte zu bevorzugen.

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